Kraft der Gedanken: Mentaltraining: Ralf Bihlmaier:

"Es gibt keine Handlung ohne Grund und das, was ein Kind spontan tut, entspricht immer seiner tiefen Motivation. An uns liegt es, zu verstehen, was dieses Tun wirklich ausdrückt und durch unser eigenes Tun zu antworten." (B. Aucouturier)

Ein Kurs in Eltern
(Lesen Sie bitte auch die bemerkenswerten Referenzen am Ende der Seite)

Wenn Kinder auffällig sind, ist es der Schrei nach Liebe, nach Fürsorge, nach Schutz oder nach Trost. Ganz gleich welches emotionale Bedürfnis nach Erfüllung fleht, die Bezugsperson kann dem Kind nur geben, was sie selbst hat.
Bei diesen Bedürfnissen sprechen wir von Gefühlen wie Sicherheit, angenommen sein, beschützt und versorgt sein, respektiert werden, das Gefühl da sein zu dürfen, bedingungslos geliebt sein, u.s.w.

Wir können einen Katalog mit etwa 80 solcher Gefühle erstellen. Unser aller Bedürfnis, unser aller Streben ist die Erfüllung dieser emotionalen Bedürfnisse. Alles was uns fehlt, suchen wir im Außen.
Alles, was wir im Innen haben, erleben wir automatisch im Außen. Auffällige Kinder zeigen, dass ihnen etwas fehlt. Es ist die Aufgabe und Chance des Erwachsenen zu erkennen, um welches emotionale Bedürfnis es geht. Den ‘Spiegel’ nutzen bedeutet: das Defizit für sich zu erarbeiten und dem Kinde dann zu geben. Dieser Prozess heilt beide und sorgt für spirituelles Wachstum und Reife.

Erwachsene, die davon nichts wissen, reagieren in gewohnter Weise. Also in der eigenen Angst oder dem eigenen Muster. Zum Beispiel mit Ablehnung oder Strafe, Sanktionen oder aggressiv, beleidigt oder eingeschüchtert, ohnmächtig oder autoritär. Wie auch immer; demzufolge wird der nächste Schrei des Kindes lauter und lauter und lauter. Bis es eines Tages gebrochen oder traumatisiert verstummt und sein Selbst aufgibt. Dann funktioniert es in den aufgedrängten Mustern, so wie seine Vorfahren.

Auffällige Kinder können alle geheilt werden, ganz gleich wie alt sie sind und in welchem Ausmaß der Schrei gelebt wird (Kriminalität, Drogen, Alkohol, antriebslos, etc.)

Ausbildung zum Eltern/Kind Coach (2 Tage) - siehe Termine & Ausbildungen

Davon abgesehen, was Kinder selbst tun können, lesen Sie bitte auf der Kinderseite.

Oder wenden Sie sich mit Ihrem Thema direkt per E-Mail an Jutta oder rufen Sie uns an unter: +49 (0) 79 42 / 94 71 340. Haben Sie auch Interesse mit dieser Technik als Coach Kindern und deren Eltern zu helfen.

Beispiele:

Liebe Frau Bihlmaier!

Es ist nun schon mehrere Wochen her, dass ich zusammen mit meinem 8jährigen Sohn Josef zu einem persönlichen Training bei Ihnen in Waldenburg war und es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen diese Zeilen zu schreiben. Seit unserem Training hat sich nämlich unser Leben und unsere Beziehung vollkommen geändert. Unsere vergangenen 8 Jahre waren gekennzeichnet durch Schwierigkeiten im Zueinanderfinden, durch ständige Reibereien, Streit und bittere Machtkämpfe, ja man kann schon fast sagen durch eine bestimmte Haß-Liebe auf beiden Seiten und durch z.T. große Unsicherheiten und Schwierigkeiten von Seiten meines Sohnes im Kindergarten und dann vor allem in der Schule. Kurz gesagt: unser gemeinsames Leben war sehr schwierig.
Dies hat sich aber nun seit unserem Besuch bei Ihnen total geändert und es erscheint mir jeden Tag auf's Neue wie ein Wunder: es gab seither kein böses Wort mehr zwischen uns, keinen Streit und keine Kämpfe mehr. Wir verstehen uns ganz einfach nur noch. Dass es ab und zu Reibungspunkte gibt, ist klar. Wir schaffen es nun aber, diese friedlich und respektvoll (und ich mit Hilfe Ihrer Methode) zu beseitigen. Mein Mann behauptet, wir zwei wären wie ausgewechselt und in unserer Familie gibt es wirklich eine neue Lebensqualität!
Ich kenne ja nun Eure Methode schon recht gut und es ist mir auch schon gelungen, für mich selber Muster zu lösen. Doch bei diesem für mich grundlegenden Problem merkte ich bald, dass ich für die Lösung Ihre persönliche Hilfe brauchte. Und es war die einzig richtige Entscheidung.
Vor einigen Tagen hat mich Josef's Lehrerin gefragt, was denn mit Josef während des Sommers passiert sei, er sei wie ausgewechselt. Ich merke ja selber, dass er seit zwei Jahren zum ersten Mal gerne in die Schule geht. Er ist viel sicherer und lockerer geworden und er setzt sich selber auch nicht mehr so sehr unter Druck (seitdem ich damit aufgehört habe!!). Es ist mir erst durch Sie klar geworden, was Eltern durch die eigenen Muster und Erfahrungen bei ihren Kindern auslösen können.
Das Bewegendste für mich ist jedoch die Tatsache, dass ich mein Kind noch nie so lieb gehabt habe, wie seit dem Moment, in dem Sie mir geholfen haben, mein Muster zu lösen und zu Ruhe und zur Gelassenheit zu finden. Ich weine manchmal vor Glück darüber. Es ist einfach unbeschreiblich.
Danke liebe Frau Bihlmaier dafür!
Grüßen Sie mir bitte von Herzen Ihren Mann und danke noch einmal, dass es Sie beide gibt!
Ihre Kofler Esther

Hallo liebe Frau Bihlmaier,
Sie dürfen natürllich gerne die Mail mit Namen veröffentlichen. Es würde uns sogar ganz stolz machen!! Ach ja und ich wollte Sie noch bitten, dass Sie noch irgendwie hinzufügen, dass wir aus Südtirol sind, vielleicht liest es ja jemand, der auch weiter entfernt von Euch wohnt!
Auch der längste Weg würde sich lohnen!!!

Wir vier grüßen Sie und Ihren Mann herzlich zurück und ich bin mir sicher, wir werden bald wieder voneinander hören.

In Verbundenheit
Ihre Kofler Esther


Zur Vorgeschichte:
Wir haben viele Eiben in unserem großen Garten. Mein heute 9-jähriger Sohn hatte in den letzten 18 Monaten erst eine gewisse Furcht, dann aber eine alptraumhafte Angst vor diesen Sträuchern entwickelt, denn die Nadeln und Samen sind für Mensch und Tier tödlich giftig, das Holz ist harmlos.

Zunächst sprach er draußen kaum noch, dann ging er im Sommer fast nicht mehr raus, ab Spätherbst aß er nur noch drinnen und auch nur, was man mit Besteck essen konnte. Jede Mahlzeit musste von mir dementsprechend hergerichtet sein. Jedes Nahrungsmittel, Besteck, Geschirr, Kleidungsstück, das ihn im Gesicht berührt hatte, musste gewechselt werden. Er fühlte sich allein von der Luft um ihn vergiftet- "Eibenluft". In der Schule - er war vorher ein sehr guter Schüler - war nicht mehr viel mit ihm anzufangen. Er war dauernd krank, schwach, ihm war schlecht usw. Ich schwankte zwischen Verständnis, Wut und Hilflosigkeit, wollte mich von seiner Angst nicht noch mehr erpressen lassen, denn wenn, dann musste ich alles für ihn tun, in jemand anderen hatte er kein Vertrauen mehr - und er wusste ebenso, dass es irrational war, sagte aber selbst: "Mama, die Angst ist stärker als ich." Eine langwierige psychologische Behandlung wollte ich ihm unbedingt ersparen....
Ich (als einzige aus meinem unmittelbaren familiären Umfeld) kannte Bihlmaiers von einem Seminar her persönlich und dachte mir, wenn - dann dort. Und zwar trotz großer Bedenken seitens meines Vaters - einem sehr erfahrenen Pädagogen -, auch mein Mann war skeptisch: Aufwand, Entfernung, Fehltag in der Schule... Ich nahm mein "Weihnachtsgeschenkgeld" und fuhr trotzdem. Und bin heilfroh, dass ich es getan habe.

Am Montag/Dienstag nach dem Besuch bei Ihnen tat sich bei Simons "Eibenangst" erst einmal nichts - aber er geht jetzt viel "einfacher" zur Schule und auch die Hausaufgaben sind seitdem kein Kampf mehr! Er kam Anfang letzter Woche zu dem Schluss: "Mama, ich weiß jetzt, was für eine Angst wir freigelassen haben, das war die Hausaufgaben-Angst!" Und zu seiner Schule meinte er zum ersten Mal seit einem dreiviertel Jahr - ich hatte ihm erzählt, dass wir noch die Möglichkeit eines Schulwechsels hätten - "DIE Schule ist schon okay." Und "Schule gehen ist jetzt einfacher!" Da war ich schon sehr froh.

Am Abend Ihrer Mail hat er seiner Schwester die Methode dann vorgeführt und bei sich eine Angst genau geortet, genau angeschaut und beobachtet, wohin diese sich bewegt. Dann hat er sie wohl in einem Netz gefangen und ausgesetzt, zumindest erzählte er es mir so ungefähr. Und dann am nächsten Tag, am 01.02.13, kam er mittags nach Hause und sagte: "Mama, ich hab zwar Herzklopfen, aber ich glaube, heute werde ich meine Eibenangst los. Und ich beweise es dir gleich." Er ging ins Bad, wusch sich einmal die Hände und sagte, er werde jetzt seine Finger abschlecken. Er tat es! Gott, war ich froh! Zufällig hatte ich frische Brezen gekauft und bot ihm gleich eine an - zum Selber-Essen mit den Fingern, was vorher undenkbar gewesen war. "Das ist die beste Breze meines Lebens. Ich bin so glücklich, Mama, meine Gebete sind erhört worden!!!", sagte er und wir beide haben richtig geweint vor lauter Glück. "Ich habe mein Leben wieder!" war auch einer der Sätze, die dann kamen. Und "Gestern habe ich die Eibenangst erwischt, das weiß ich jetzt! Es sind noch ein paar kleine Ängste da, aber die krieg' ich auch noch weg. Mama, und ICH habe es SELBST geschafft!"

Jetzt hat mein Sohn eine Methode an der Hand, mit der er sich in Zukunft selbst helfen kann und die "funktioniert". Die positiven Auswirkungen sind nicht hoch genug einzuschätzen! Und deswegen kann ich nicht genug danken...

Ich behandele diesen Tag wie einen Geburtstag zu einem zweiten Leben, nicht nur für ihn.
DANKE, DANKE, DANKE!!! Ich bin froh um jeden Kilometer, den ich mit meinem Sohn zu Ihnen gefahren bin!

Herzlichste Grüße,
Ihre Heike

 


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